Lieferant werdenAngebot anfordern

Ressourcen

Hilfreiche Informationen zum Verständnis von Beschaffungsprozessen, Dokumentationsanforderungen und Branchenterminologie.

So bereiten Sie eine Angebotsanfrage vor

Leitfaden zur Einreichung einer effektiven Angebotsanfrage mit allen notwendigen Informationen.

  • Geben Sie spezifische Materialspezifikationen an (Qualität, Form, Abmessungen)
  • Verweisen Sie auf geltende Standards (AMS, ASTM, MIL-SPEC)
  • Geben Sie Menge und Maßeinheit an
  • Geben Sie erforderliche Dokumentation an (CoA, CoC, SDS, MTR)
  • Geben Sie den Ziellieferzeitraum an
  • Fügen Sie spezielle Verpackungs- oder Handhabungsanforderungen hinzu
  • Vermerken Sie die Endverwendung, falls für Exportkontrolle relevant

Dokumentationsglossar

Gängige Dokumentationstypen und deren Inhalte.

Analysezertifikat (CoA)

Dokument des Herstellers, das bestätigt, dass eine Materialcharge bestimmte chemische und physikalische Eigenschaften erfüllt. Enthält tatsächliche Testergebnisse.

Konformitätszertifikat (CoC)

Erklärung, dass das Produkt den Kundenspezifikationen oder referenzierten Standards entspricht. Kann auf CoA-Daten verweisen.

Sicherheitsdatenblatt (SDS)

Standardisiertes Dokument mit Gefahreninformationen, Handhabungsverfahren und Sicherheitsvorkehrungen für Materialien.

Werksprüfzeugnis (MTR)

Dokument, das die chemische Zusammensetzung und mechanischen Eigenschaften von Metallprodukten wie vom produzierenden Werk geprüft zertifiziert.

ECCN

Export Control Classification Number - alphanumerischer Code, der den Exportkontrollstatus eines Artikels gemäß den U.S. Export Administration Regulations identifiziert.

Incoterms-Grundlagen

Gängige internationale Handelsklauseln und ihre Bedeutungen.

EXW (Ab Werk)

Verkäufer stellt Ware an seinem Standort bereit. Käufer trägt alle Kosten und Risiken ab diesem Punkt.

FCA (Frei Frachtführer)

Verkäufer liefert Ware an Frachtführer am benannten Ort. Risiko geht über, wenn Ware dem Frachtführer übergeben wird.

FOB (Frei an Bord)

Verkäufer liefert Ware an Bord des Schiffes. Risiko geht über, wenn Ware die Schiffsreling passiert.

CIF (Kosten, Versicherung & Fracht)

Verkäufer zahlt Kosten und Fracht zum Bestimmungshafen und stellt Versicherung bereit. Risiko geht am Ursprungshafen über.

DDP (Geliefert verzollt)

Verkäufer liefert Ware verzollt am Bestimmungsort. Verkäufer trägt alle Kosten und Risiken einschließlich Zölle.

Compliance-Grundlagen

Überblick über Exportkontrollkonzepte (keine Rechtsberatung).

  • Exportkontrollen regeln den Transfer bestimmter Artikel über Grenzen
  • ITAR umfasst Verteidigungsartikel und -dienstleistungen (USA)
  • EAR umfasst Dual-Use-Artikel und kommerzielle Waren mit militärischen Anwendungen (USA)
  • EU-Dual-Use-Verordnung regelt kontrollierte Artikel in Europa
  • Klassifizierung bestimmt, ob ein Artikel kontrolliert ist und welche Beschränkungen gelten
  • Endverwendung und Endnutzer sind relevant für die Bestimmung von Lizenzanforderungen
  • Konsultieren Sie qualifizierte Rechtsberatung für spezifische Compliance-Fragen

Fragen zu unserem Prozess?

Kontakt

Bereit, eine Angebotsanfrage einzureichen?

Nutzen Sie unser Angebotsanfrage-Formular, um Ihre Materialanforderungen einzureichen.